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Das Warten auf Niederschläge wird in Kapstadt immer dringlicher. Mehrere Dürre-Jahre in Folge, uneinsichtige Bevölkerungsteile und das unter Korruptionsverdacht stehende Wasserministerium  führen dazu,  dass ein extremer Wassernotstand in Südafrikas Hauptstadt herrscht. Und im schlimmsten Fall am 9. Juli in einen „Day Zero“ mündet, der Zeitpunkt,  an dem die Wasserhähne zugedreht werden. Dann müssten die Menschen an einer der Verteil-Stationen Schlange stehen – für 25 Liter Wasser am Tag. Im Vergleich dazu: Im Versorgungsgebiet der wvr hat im vergangenen Jahr im Durchschnitt jeder täglich 113 Liter Trinkwasser 

 

genutzt. „Auch wir haben beispielsweise mit den Folgen des Klimawandels zusätzliche Herausforderungen zu meistern, passen unsere Infrastruktur aber stetig weiter an, um unseren Kunden die Sorge um einen „day Zero“ nehmen zu können“, beruhigt Ronald Roepke, Geschäftsführer der wvr

Im regenarmen Rheinhessen und der Nordpfalz hat die wvr mit der verstärkten Nutzung von Uferfiltrat die mengenmäßige Verfügbarkeit gesichert. Die Qualität des Trinkwassers wird mit einem mehrstufigen Aufbereitungsprozess gewährleistet. „Zudem engagieren wir uns auch im vorbeugenden Gewässerschutz und tragen dazu bei, dass der Rhein deutlich sauberer geworden ist als in der Vergangenheit“, so Ronald Roepke, der auch im Präsidium der Arbeitsgemeinschaft der Rhein-Wasserwerke (ARW) aktiv ist. 

„Um unseren Kunden das hohe Maß an Versorgungssicherheit bieten zu können, tätigen wir erhebliche Investitionen in den Erhalt und die Erweiterung des Leitungsnetzes und unserer Gewinnungs- und Speicheranlagen, wie beispielsweise aktuell den Ausbau unseres Haupthochbehälters in Wintersheim.“