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Gleich zwei Schülerinnen haben das Angebot des 2001 ins Leben gerufenen "Girls´ Day" wahrgenommen und bei der wvr einen Tag im technischen Bereich verbracht. Der Zukunftstag für Mädchen gilt als das größte Berufsorientierungsprojekt in der Welt. Trotz guter Schulabschlüsse wählen junge Frauen nur selten naturwissenschaftlich-technische Ausbildungsberufe.

 

„Im Idealfall kann so ein Praktikumstag als Initialzündung dienen, um sich für eine Ausbildung in einem vermeintlich männerdominierten Metier zu entscheiden,“ hofft Ronald Roepke, Geschäftsführer der wvr.     

IMG 20180426 WA0018Was haben die Mädchen erlebt?

Alissa E. war mit den Monteuren der Abteilung Gewinnung unterwegs und unterstützte sie bei mehreren geplanten Maßnahmen. Zum einen führten sie die Ablesungen in unseren Hochbehältern durch. Hierfür wurden ihr hydraulische Zusammenhänge erläutert und anhand des Leitsystems anschaulich gemacht. Zum anderen durfte sie, nach einer Sicherheitsbelehrung, in der Aufbereitungsanlage Bodenheim verschiedene Messungen durchführen und an den Brunnen Pegelstände messen.

Marie H. begleitete die Kollegen vom Rohrnetz. Ihre Tätigkeiten wurden erst am Morgen festgelegt, ganz tagesaktuell. In Ober-Olm baute sie, gemeinsam mit den Monteuren, eine Station zur Lecksuche auf und wertete die Ergebnisse mit unserem Rohrnetzmeister im Lecksuchbus am PC direkt aus. Ergebnis der Untersuchungen: Keine Wasserverluste, wie vermutet. „Spaß hat es mir auf jeden Fall gemacht, „ sagt Marie H. am Nachmittag lachend, aber ob sie ihren Traumberuf „Ärztin“ dafür aufgeben wird, konnten wir ihr nicht entlocken. Wir wünschen beiden Mädchen noch viele Einblicke in verschiedene Berufsbilder, typisch männliche sowie typisch weibliche.