Experten Workshop  Gruppenfoto (Quelle: BBK)20.06.2018 „Die Sicherheit der Trinkwasserversorgung zu gewährleisten ist eine immer größer werdende Herausforderung für die Wasserversorger, da beispielsweise die zunehmende Wahrscheinlichkeit von Hochwasserereignissen, großflächigen Stromausfällen oder Cyberattacken eine neue Dimension der Bedrohung darstellt.

Wir haben daher unsere Aktivitäten im Bereich des Risikomanagements deutlich intensiviert“, erläutert Ronald Roepke, Geschäftsführer der wvr.

Neben einer kontinuierlichen Aktualisierung der Risikoanalyse ist die wvr in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) und der Universität der Bundeswehr Praxispartner eines Forschungsprojektes, welches bundesweit Konzepte für die Notfallvorsorge zur Sicherung der Trinkwasser-versorgung entwickelt. Die so entwickelte Empfehlung richtet sich an alle Aufgabenträger der Wasserversorgung, die für die Sicherheit der Trinkwasserversorgung verantwortlich und an der Entwicklung einer proaktiven Notfallvorsorge unmittelbar beteiligt sind. Hierzu zählen insbesondere die Kommunen und Wasserversorgungsunternehmen, die Gesundheitsämter und Katastrophenschutzbehörden (Gefahrenabwehrbehörden) sowie die Behörden der Wasserwirtschaft. Der nun vorliegende Entwurf wurde am 19. Juni 2018 in einem Experten Workshop intensiv diskutiert und weiterentwickelt. Frau Dr. Ina Wienand, zuständige Mitarbeiterin des Projektauftraggebers BBK, zieht ein sehr positives Resümee. „ Es ist deutlich geworden, dass Risikoanalysen und Notfallkonzepte ein wichtiger Bestandteil zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit darstellen. Es war eine sehr spannende Veranstaltung, in der sich alle wichtigen Akteure -Wasserversorgungsunternehmen, Behörden und Einsatzorganisationen- aktiv eingebracht haben.“ Ronald Roepke freut sich, dass es uns gelungen ist: „Einen großen Querschnitt der für die wvr wichtigen Akteure des Bundes, der Ministerien des Landes Rheinland-Pfalz, der Landkreise Mainz-Bingen, Alzey-Worms und des Donnersbergkreises, der Gesundheitsämter sowie der Fachverbände des DVGW und LDEW an einen Tisch zu holen. In Ergänzung mit dem THW, den Feuerwehren, unseren Weiterverteilerkunden und Nachbarunternehmen sind so alle Experten zusammengekommen, die im tatsächlichen Notfall auch eng miteinander für eine rasche Bewältigung dieser Ausnahmesituation beitragen“.