20.11.2018 Der Artikel vom 16.11.2018 in der Allgemeinen Zeitung „Schadstoffe im Grundwasser“ nimmt Bezug auf den Bericht „ERMES-Rhein 2016“ (Homepage Ermes), in dem die Grundwasserqualität an ca. 1.500 Messstellen im Oberrheingraben beschrieben wird. Untersucht wurde auf natürliche und anthropogene Substanzen, insgesamt 172 Parameter.

Die Ergebnisse der Parameter Nitrat, Ammonium, Uran, Pflanzenschutzmittelwirkstoffe und dessen Metaboliten, PFC, Pharmazeutische Substanzen, Nahrungsergänzungsmittel, wie Süßstoffe, Perchlorat wurden detailliert dargestellt.

Bei der wvr wird das abgegebene Trinkwasser regelmäßig auf die Parameter der strengen Trinkwasserverordnung untersucht. Dabei zeigt sich, dass alle Grenzwerte eingehalten werden. Zusätzlich erfolgt eine Analyse auf bestimmte anthropogene Substanzen, wenn bekannt wird, dass Spurenstoffe in Oberflächengewässern bzw. in Grundwässern  nachgewiesen wurden. Insbesondere werden die Uferfiltrate der Gewinnungsanlagen in Guntersblum und Bodenheim beobachtet. Hier wurde bereits auf folgende Spurenstoffe untersucht:

Arzneimittelwirkstoffe und Metabolite, Röntgenkontrastmittel, PSM und der Metabolite, Biozide, perfluorierte Alkylverbindungen, Korrosionschutzmittel, künstliche Süßstoffe, synthetische Komplexbildner, und weiter Industriechemikalien wie Melamin, 1,4-Dioxan, Pyrazol und TFA.

Die gemessenen Konzentrationen liegen deutlich unterhalb der gesundheitlichen Orientierungswerte, bzw. waren nicht nachweisbar.

Bei Rückfragen können Sie sich gerne an Herrn Krabsch wenden.