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22.03.2019 “Niemand wird zurückgelassen – Wasser und Sanitärversorgung für alle" - Anlässlich des Weltwassertages war die wvr in diesem Jahr bei der ehrenamtlichen UNICEF-Arbeitsgruppe in Mainz zu Gast. Dort überreichte der Geschäftsführer Ronald Roepke einen Scheck über 2.000€, um eines der Projekte zu unterstützen.

Der internationale Tag des Wassers findet jedes Jahr am 22. März statt. Er geht zurück, auf einen Beschluss der UN-Generalversammlung und verfolgt das Ziel, die Menschen über das Thema „Wasser“ zu informieren und damit auch zu sensibilisieren. Besonders bei der Frage der Nachhaltigkeit.

In diesem Jahr steht der Tag unter dem Motto: „Leaving no one behind – water and sanitation for all“. Passend dazu, geht es bei dem Projekt von UNICEF darum, den Menschen im Südsudan den Zugang zu sauberem Trinkwasser zu ermöglichen. Bislang bleibt dies dem größten Teil der dortigen Bevölkerung verwehrt.

Der Leitgedanke der Maßnahme lautet: „keep it zero“. Der Hilfsorganisation ist es gelungen, die oftmals tödliche Krankheit Cholera im Südsudan vollständig zurückzudrängen und verfolgt nun das Ziel, dass die Zahl der Erkrankten auch „bei Null“ bleibt.

Die Bakterien gelangen über verschmutztes Trinkwasser in den Körper des Menschen. Besonders Kinder, die aufgrund der schlechten Bedingungen oft unterernährt und geschwächt sind, haben kaum eine Chance, die Krankheit zu überleben.

Sauberes Wasser und sanitäre Anlagen sind dementsprechend die Grundvoraussetzungen, beim Kampf gegen die Cholera. Es werden vor Ort verschiedene Hilfsmaßnahmen ergriffen, zum Beispiel werden neue Brunnen gebaut, Reinigungstabletten verteilt und es wird über die richtige Hygiene aufgeklärt.

40.000 Reinigungstabletten kosten dabei 168€ und eine Handpumpe für Trinkwasserbrunnen 360€. Man kann also bereits mit einer kleinen Spende, einiges bewirken.

„Als Wasserversorger haben wir natürlich ein besonders großes Interesse daran, den Gedanken des Weltwassertages zu unterstützen und uns daran zu beteiligen“, erklärt Roepke. Mit dem diesjährigen Motto Niemand wird zurückgelassen – Wasser und Sanitärversorgung für alle“ kann sich die wvr dabei besonders gut identifizieren, denn eine umfassende und sichere Trinkwassserversorgung ist ein erklärtes Ziel des Unternehmens.

„Man darf dabei nie vergessen, dass bis ins 19. Jahrhundert auch Deutschland von Cholera-Epidemien betroffen war. Aufgrund der guten und sorgfältigen Trinkwasserversorgung, konnte die Krankheit jedoch zurückgedrängt werden und tritt hierzulande nur noch in einzelnen Fällen auf,“ unterstreicht Roepke die Bedeutung.

Wer sich näher mit dem Thema beschäftigen möchte, findet auf der Homepage von UNICEF Antworten. In einem Video kann man Eindrücke dazu gewinnen, welche Hilfsmaßnahmen vor Ort getroffen werden, um einen erneuten Ausbruch der Cholera zu verhindern.

Informationen zu der UNICEF-Arbeitsgruppe Mainz, findet man unter folgendem Link.