HHB Festakt 1

HHB Festakt 2 klein18.09.2019 Im Rahmen eines Festaktes wurde am 17.09.19 die neue Wasserkammer des Haupthochbehälters in Wintersheim offiziell von der wvr eingeweiht. Ronald Roepke eröffnete die Veranstaltung mit einer feierlichen Begrüßung. Dabei bedankte er sich vor allem bei allen Beteiligten, die bei der erfolgreichen Umsetzung des Projektes mitgewirkt haben.

Als Vertreter des Ministeriums für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten in Rheinland-Pfalz (MUEEF) sprach im Anschluss daran Dr. Erwin Manz, der Abteilungsleiter für Wasserwirtschaft ein Grußwort. Auch Dorothea Schäfer, die Landrätin des Landkreises Mainz-Bingen, der erste Kreisbeigeordnete Steffen Jung des Landkreises Alzey-Worms und der Aufsichtsratsvorsitzende der wvr würdigten anlässlich der feierlichen Eröffnung die wichtige Maßnahme.

Zu den Gästen der Veranstaltung zählten dabei unter anderem alle Ämter, die eng bei der Umsetzung mitgewirkt haben, z.B. das Gesundheitsamt, oder die Struktur- und Genehmigungbehörde, die beteiligten Baufirmen und auch der Aufsichtsrat der wvr. Nach dem offiziellen Teil konnten die Gäste einen Blick in die neue Wasserkammer werfen und bekamen zahlreiche Informationen zur Entwicklung des Haupthochbehälters in Wintersheim. Außerdem bot eine Zeitleiste die Möglichkeit, einen Einblick in die Geschichte des Versorgungsunternehmens zu erhalten. Bei Kaffee und Kuchen konnte man den Nachmittag schließlich ausklingen lassen.

Der Haupthochbehälter in Wintersheim ist der größte von insgesamt 95 Wasserspeichern, über die die wvr verfügt und befindet sich an einem strategisch wichtigen Standort. Rund 90% der Gesamtförderung des Wasserwerks in Guntersblum werden über diesen Behälter verteilt und damit in weite Teile Rheinhessens und der Pfalz.

Der Neubau leistet demnach einen bedeutenden Beitrag, um die Versorgungssicherheit der Menschen in dieser Region langfristig zu gewährleisten.

Das bisherige Gesamtvolumen des Haupthochbehälters lag bei 7.000 m³. Dies stand in keinem ausreichenden Verhältnis zu dem immer weiter steigenden Spitzenbedarf, insbesondere im Hinblick auf die Folgen des Klimawandels und den Bevölkerungszuwachs. Die vierte Kammer verfügt über ein Fassungsvermögen von 13.500 m³, sodass nun ein Gesamtvolumen von 20.500 m³ zur Verfügung steht. Nach einer erfolgreichen Testphase, wird die Kammer nun offiziell in Betrieb genommen.

Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf rund 4,1 Mio. €. „Gut investiertes Geld, da für unsere rund 230.000 direkt versorgten Kunden in Richtung Versorgungssicherheit ein entscheidender Mehrwert geschaffen wird“, stellt Roepke in seiner Ansprache fest und betont: „Eine sichere und zuverlässige Wasserversorgung ist Lebensgrundlage für unsere Kunden und wichtig für die gesamte Region.“

 

Faktencheck:

  • 06/2017: Spatenstich
  • 12/2017: Vorbereitung des Baufelds ist abgeschlossen
  • 04/2018: Betonierung der Bodenplatte in einem Guss (rund 14 Stunden)
  • 05/2019: Fertigstellung der Kammer
  • 09/2019: Einweihung und Inbetriebnahme

 

  • versorgt weite Teile Rheinhessens und der Nordpfalz.
  • direkt versorgte Einwohner: ca. 230.000, inklusive Großkunden ca. 300.000

 

  • Investitionsvolumen ca. 4,1 Mio. €
  • Grundfläche 50x60 m
  • Speicherkapazität um 13.500 m³
  • Betonmenge insgesamt: 2.900 m³ = 362 LKW-Ladungen (8m³/LKW)

 

  • Ziel der Baumaßnahme:
  • Erhöhung der Versorgungssicherheit
  • längere Reaktionszeiten bei Reparaturarbeiten, sowohl planmäßigen als auch außerplanmäßigen z.B. bei Rohrbrüchen oder Ausfall des Wasserwerkes Guntersblum
  • notwendiges Projekt, um steigendem Spitzenbedarf gerecht zu werden
  • Investition in die Versorgungssicherheit der RegionHHB Wasserkammer 4
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