Das Landgericht Mainz hat der Klage der wvr in vollem Umfang stattgegeben.

Die Allgemeine Zeitung Mainz schreibt am 19.12.2017 „Schlappe für die Stadt – laut Gericht behält wvr weiterhin Konzession für Ebersheim und Laubenheim“.

Das Landgericht Mainz hat am 18.12.2017 erstinstanzlich festgestellt, dass die Konzessionsrechte für die Wasserversorgung der Stadtteile Ebersheim und Laubenheim bei der wvr liegen und dass die Stadt Mainz nicht berechtigt ist, über diese Rechte einseitig zu verfügen.

Außerdem werden der Stadt Mainz die gesamten Verfahrenskosten auferlegt.

Die schriftliche Urteilsfassung liegt vor.

Hintergrund des Rechtsstreites ist, dass die Gültigkeit des seit über 100 Jahren bestehenden Vertrags zur Trinkwasserversorgung der beiden Mainzer Stadtteile von der Stadt Mainz angezweifelt wird.

„Es ist nach wie vor bedauerlich, dass es soweit kommen musste, da sich die Stadt Mainz den Sachargumenten der wvr bisher verschlossen hat. Ich hoffe daher, dass die Stadt die besinnliche Weihnachtszeit nutzt und sich der Bewertung des Gerichtes und der wvr anschließt.

Ist es doch auch der einstimmige Wunsch der Ortsbeiräte aus Ebersheim und Laubenheim bei der wvr verbleiben zu wollen.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Unterstützern, insbesondere bei unseren Kunden aus Mainz Ebersheim und Laubenheim für das klare Bekenntnis zur wvr, bedanken“, so Ronald Roepke, Geschäftsführer der wvr.

 

HIer kommen Sie zum Artikel der AZ vom 19.12.2017.

Mit freundlicher Genehmigung der VRM GmbH & Co. KG