Maximal 2 Cent mehr pro Tag für Ihr Trinkwasser
Zum 01.01.2026 wird die wvr ihre Wasserpreisstruktur anpassen. Pro Person ist mit einem Mehraufwand von maximal 2 Cent pro Tag zu rechnen. Die Anpassung liegt dabei unter 3 Prozent und deckt sich mit der durchschnittlichen Inflationsrate in Deutschland. Daher ist dieser Schritt leider unumgänglich. „Es ist unsere Aufgabe, die hohe Qualität und Sicherheit der Wasserversorgung von 300.000 Menschen langfristig zu sichern, auch unter veränderten wirtschaftlichen Bedingungen. Diese Verantwortung nehmen wir sehr ernst“, betont Ronald Roepke, Geschäftsführer der wvr .
Neben den weiter steigenden Kosten für Dienstleister (z.B. Tiefbauer), Personal, Material, etc. investiert die wvr auch seit einigen Jahren in die Zukunft der Trinkwasserversorgung und zugleich in ihre Sicherheit. Ein Punkt, der mit Blick auf die weltpolitische Lage in diesem Jahr an zusätzlicher Bedeutung gewonnen hat.
„Verständlicherweise sind Preisanpassungen unschön und treffen teilweise auf Unverständnis, wir möchten jedoch betonen: Wir investieren heute, damit unser Wasser auch morgen so selbstverständlich wie möglich bleibt“, so Roepke.
Die beigefügten Beispielrechnungen zeigen, wie sich die Anpassung auf einen Single-Haushalt, eine Familie oder ein Kleinunternehmen auswirkt. Außerdem finden die Kundinnen und Kunden ausführliche FAQs zum Thema Wasserpreis und einen Tarifrechner, wo sie Ihren individuellen Bedarf eingeben und die entsprechende Änderung nachvollziehen können. Die Tarifrechner für 2025 und 2026 finden sich unter: Wasserversorgung Rheinhessen-Pfalz GmbH – Tarife
Dazu stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der wvr auch gern für Fragen zur Verfügung. Beachten Sie jedoch bitte, dass zu Beginn des Jahres, wenn die Jahresverbrauchsabrechnungen an über 70.000 Haushalte abgesendet wurden, ein besonders hohes Aufkommen an Anfragen erwartet wird. Die wvr gibt hier ihr Bestes, allen schnellstmöglich nachzukommen.
Ändert sich sonst noch etwas?
Rund 1.000 Wohnungswasserzähler unterliegen ab 2026 dem Staffelpreisgefüge. Bisher war dieser Preisbestandteil fix und verbrauchsunabhängig; zukünftig richtet sich der Zählerpreis nach dem Verbrauch, was letztlich gerechter ist. Wenn mehr Wasser benötigt wird, muss unsererseits mehr Wasser vorgehalten werden, wodurch sich der Aufwand erhöht, und höhere Kosten verursacht werden. Zudem unterliegen alle anderen 70.000 Zählerkundinnen und Kunden bereits seit Jahren diesem Abrechnungsmodell, eine Gleichbehandlung ist demnach nur solidarisch.
Die Auswirkungen dieser Änderung werden die Kundinnen und Kunden bisheriger Wohnungswasserzähler erst bei der Abrechnung 2027 wahrnehmen, daher machen wir jetzt bereits darauf aufmerksam.
