wvr mit Partner UNICEF zum Weltwassertag
„Wo Wasser fließt, wächst Gleichberechtigung“, so lautet in diesem Jahr das Motto des Weltwassertages, der alljährlich am 22. März stattfindet. Dieser Aktionstag wurde 1993 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen, um den Fokus auf die zentrale Bedeutung der Ressource Wasser zu lenken, die letztlich essenziell für alles Leben auf der Erde ist.
Das diesjährige Motto stellt dabei ein wichtiges Thema in den Mittelpunkt: Weltweit haben noch immer mehrere Milliarden Menschen keinen sicheren Zugang zu Trinkwasser und sanitären Einrichtungen. Und dort, wo diese wesentlichen Dinge fehlen, sind es verstärkt die Mädchen und Frauen, die die Hauptlast tragen. Angefangen dabei, dass sie das Wasser von den weit entfernten Brunnen holen müssen bis zur Tatsache, dass sie diejenigen pflegen, die durch unsauberes Wasser krank wurden. Das Ganze auf Kosten der eigenen Gesundheit, Sicherheit und auch Zukunft. Vor diesem Hintergrund lautet die Botschaft der Vereinten Nationen in diesem Jahr: Wenn jeder dazu beiträgt, kann Wasser auch zur Gleichstellung der Geschlechter beitragen. Das gilt für den Einzelnen, aber auch für Schulen, Unternehmen, Organisationen und Regierungen.
UNICEF und wvr
Die wvr leistet hier einen Beitrag und nimmt den Aktionstag somit zum Anlass, das UNICEF Projekt Malawi „Living Schools" – Klimaschutz und gute Lernbedingungen“ mit einer Spende in Höhe von 2.500 € zu unterstützen, ein Projekt, dessen Ziele sich auch mit denen des diesjährigen Weltwassertages decken.
Malawi ist eines der ärmsten Länder der Welt und stark von den Klimawandelfolgen betroffen. So kommt es z.B. vermehrt zu Dürreperioden im Wechsel mit heftigen Regenfällen. Dies bedroht die Ernährungssituation, zusätzlich zu der schlechten Versorgungssituation mit sauberem Wasser und dem Mangel an sanitären Einrichtungen. Auch in Schulen stellt dies ein großes Problem dar. Zahlreiche Mädchen gehen aufgrund der fehlenden Sanitäreinrichtungen gar nicht erst hin.
Das von UNICEF mit Partnerorganisationen gegründete Programm „Living Schools“ soll hier ansetzen: Um die Lebensbedingungen zu verbessern, werden eine gesunde Schulumgebung und Nachhaltigkeitsgedanken verbunden. Das funktioniert beispielsweise durch klimaresiliente, schuleigene Wasserstellen und Sanitäranlagen, die Schulung der Kinder und der umliegenden Gemeinden zu guten Hygiene- und Klimaschutzmaßnahmen oder durch Schulgärten, die den Fokus auf eine ausgewogene Ernährung lenken und das Verantwortungs- und Selbstwertgefühl stärken.
„Wir als wvr stehen vollkommen hinter den Nachhaltigkeitszielen der Agenda 2030, die unter anderem Gleichberechtigung, Bildung für alle und den uneingeschränkten Zugang zu Trinkwasser und sauberen sanitären Anlage für jeden beinhalten“, betont Ronald Roepke, Geschäftsführer der wvr . „Mit unserer Spende wollen wir einen kleinen Beitrag zur Umsetzung leisten.“
Eine symbolische Scheckübergabe an Ingrid Dubois, die Leiterin der UNICEF-Arbeitsgruppe in Mainz erfolgte vor der Kulisse des Naturerlebnispfades in Bodenheim. „Die Freude über diese Unterstützung ist wirklich groß. UNICEF setzt sich nun bereits seit 80 Jahren für die Kinder dieser Welt ein und die Aufgabe wird nicht einfacher. Daher sind wir über das Engagement der wvr dankbar,“ so die UNICEF-Engagierte.
Bildungsangebote der wvr
Auf dem außerschulischen Lernort ermöglicht die wvr Grundschulkindern die Zusammenhänge rund um Natur und Wasser hautnah zu erleben und so deren Wert zu begreifen. Des Weiteren bietet das Unternehmen auch Führungen für verschiedene Altersklassen im Wasserwerk an, wo der Weg des Wassers vom Roh- zum Trinkwasser vermittelt wird, und stellt Kindergärten kostenfrei Forscherkisten zu den Themen Wasser und Boden zur Verfügung, die umfangreiche Spiel-, Bastel- und Experimentieranleitungen beinhalten, um die komplexen Inhalte spielerisch zu vermitteln.
Bedeutung des Weltwassertages
Der Weltwassertag nimmt für die wvr als Wasserversorger eine besondere Bedeutung ein. Hierzulande können sich die Menschen auf eine sichere Wasserversorgung verlassen. Wenn der Hahn aufgedreht wird, kommt stets einwandfreies Trinkwasser. Dahinter steht eine umfangreiche Infrastruktur, die mit einem hohen Aufwand instandgehalten und ausgebaut werden muss und das Ganze nachhaltig, resilient und zukunftsfähig. Vor allem vor dem Hintergrund des Klimawandels. „Die Verfügbarkeit von einwandfreiem Trinkwasser ist keine Selbstverständlichkeit. Dass der Weltwassertag hier jedes Jahr daran erinnert und für den Wert dieser essenziellen Ressource sensibilisiert, erachten wir daher als sehr wichtig.“